"La Petite Chapelle"
Im Jahr 1403, während Arbeiter die Stadtmauern restaurierten, entsprang plötzlich eine Quelle reinen Wassers aus dem Sand. In der Nähe entdeckten sie eine kleine, 32 cm hohe Holzstatue, die die Jungfrau Maria mit dem Jesuskind darstellte. Vermutlich hatte ein Fischer sie mit einem Messer geschnitzt, um den Bug seines Bootes zu schmücken, bevor sie in einem Sturm verloren ging.
Die Statue wurde zunächst „Unsere Liebe Frau vom Brunnen“, später „Unsere Liebe Frau von den Dünen“ genannt. Anschließend wurde eine Kapelle errichtet, die lange Zeit innerhalb der Vauban-Mauern isoliert lag. Während der Französischen Revolution diente sie als Munitionswerkstatt, bevor sie 1793 explodierte. In Trümmern liegend, wurde sie 1815 dank einer öffentlichen Spendenaktion wiederaufgebaut.
Die Kapelle, ein für die Einwohner von Dünkirchen ein heiliger Ort, beherbergt heute zahlreiche Votivgaben, die Seeleute als Zeichen der Dankbarkeit hinterließen. Die ab 1953 nach Zeichnungen von Abbé Pruvost, Priester und Künstler, gefertigten Buntglasfenster erzählen die Geschichte des Ortes nach.
Die Statue wurde zunächst „Unsere Liebe Frau vom Brunnen“, später „Unsere Liebe Frau von den Dünen“ genannt. Anschließend wurde eine Kapelle errichtet, die lange Zeit innerhalb der Vauban-Mauern isoliert lag. Während der Französischen Revolution diente sie als Munitionswerkstatt, bevor sie 1793 explodierte. In Trümmern liegend, wurde sie 1815 dank einer öffentlichen Spendenaktion wiederaufgebaut.
Die Kapelle, ein für die Einwohner von Dünkirchen ein heiliger Ort, beherbergt heute zahlreiche Votivgaben, die Seeleute als Zeichen der Dankbarkeit hinterließen. Die ab 1953 nach Zeichnungen von Abbé Pruvost, Priester und Künstler, gefertigten Buntglasfenster erzählen die Geschichte des Ortes nach.


